Das war Karneval 2016
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Das war Karneval 2016

Ratingen

Karnevalstage sind für die Hilfsorganisationen Arbeitstage. Neben diversen Sitzungen in den letzten Wochen stand von Altweiber bis Rosenmontag der Straßenkarneval im Fokus.

 

Altweiber bedeutet auf dem Ratinger Marktplatz Ausnahmezustand. Während die Malteser dort eine Unfallhilfsstelle betreiben, stellten wir einen der vorgehaltenen Rettungswagen sowie einen Trupp zur Erstversorgung von Hilfebedürftigen. Insgesamt wurden am Marktplatz knapp über 50 Hilfeleistungen registriert.

 

Ab mittags starteten dann die Vorbereitungen in der Stadthalle für die Karnevalsparty der Jugend, die bis Mitternacht andauerte.

 

In der Stadthalle kam es zu 14 Hilfeleistungen. Wieder einmal bewährte sich am Altweiberdonnerstag die hervorragende Zusammenarbeit von MHD und DRK. In der Stadthalle waren Mitarbeiter des Jugendamtes jederzeit bei alkoholbedingten Hilfeleistungen ansprechbar.  Über das Präventionsprojekt des Jugendamtes, das seit Jahren erfolgreich läuft, hat der WDR einen Beitrag gedreht und ist hier zu sehen.

 

Am Samstag unterstützten einige Ratinger Helfer die Kollegen des DRK in Mettmann beim dortigen Umzug, bevor wenige Stunden später am Sonntag  der 43. Ratinger Kinderkarnevalsumzug startete. 

 

Das Wetter wurde entgegen einiger Vorhersagen dann doch nicht so schlecht wie befürchtet. Bei trockenen 10 Grad und leichtem Wind lies es sich schön feiern. Der Zugweg war gut gefüllt. Trotzdem blieb es sehr ruhig. Lediglich eine Person musste zur Sicherheit in ein Krankenhaus gefahren werden.

 

Rosenmontagszug ausgefallen

 

Der Montagmorgen begann für alle Helfer wie gewohnt. Die Turnhalle auf der Poststraße konnte nicht genutzt werden, da diese noch mit Flüchtlingen belegt ist. Wir danken der Stadt Ratingen, dass wir statt dessen den Flur der städtischen Musikschule nutzen durften. Die über 100 eingesetzten Kräfte von DRK, Malteser, Johanniter, DLRG und THW bekamen erstmal ein Frühstück. Gegen 9:00 Uhr gab die Einsatzleitung um Andreas Möller bekannt, dass man sich aufgrund des angekündigten schweren Sturmes und Regen für eine Absage des Zuges entschieden hat. Wir blieben dann noch bis ca. 10:00 Uhr in Bereitschaft, da nicht klar war, ob die angereisten Zuschauer nun in den Lokalen weiterfeiern und dort für ein erhöhtes Einsatzaufkommen sorgen würden. Nach einer Lageerkundung war dann aber klar, dass es zunächst ausreichen wird, jeweils einen Rettungswagen von DRK und  Johanniter vorzuhalten. Die restlichen Helfer konnten daraufhin die Heimreise antreten.

 

 

 

 

8. Februar 2016 19:39 Uhr. Alter: 5 Jahre