Ratinger Helfer hängen in den Seilen.
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Ratinger Helfer hängen in den Seilen.

Sorpesee

Zur Stärkung des Teamgefühls und der Kommunikationsfähigkeiten, hat der DRK-Ortsverein Ratingen einen ungewöhnlichen Ausflug zum Sorpesee im Hochsauerlandkreis gemacht. 19 Rotkreuzhelfer der DRK-Bereitschaft Ratingen haben vom 09. bis zum 10. Mai 2009 ein Abenteuerwochenende verlebt. Neben diversen Kletterparcours, die im Team bewältigt werden mussten, kam auch die Gemütlichkeit nicht zu kurz.
Beim Roten Kreuz wird TEAM-Arbeit schliesslich groß geschrieben.

In den Morgenstunden des 09. Mai 2009 trafen sich die Rotkreuzler um die letzten Vorbereitungen für den Fahrzeugmarsch zu treffen. Im Verband ging es dann Richtung Sauerland.
Am frühen Nachmittag erreichte die Fahrzeugkolonne den "Zeltplatz 3" und die Rotkreuzler richteten sich in den Hütten ein. Die "rote Jacke" wurde gegen einheitliche gelbe T-Shirts getauscht und kurz darauf gab es die ersten Übungen zu bewältigen.


Unter Anleitung einer Teamtrainerin galt es Aufgaben zu erfüllen, die nur im Team zu lösen waren.
Neben einem Parcour im Niedrigseilgarten stand auch die Übung "Treibsand" an, in der kein Helfer verloren ging. Der Übungstag wurde anschließend mit einer Kanu-Tour über den Sorpesee beendet. Mit drei Booten und "Stechpaddel" wurde der Sorpesee erkundet. Schnell wurde auch hier klar: Es geht nur gemeinsam vorwärts. Einige Helfer haben sich an Ihre Ausbildung in Frühdefibrillation erinnert. Auf den Ausbildungsfolien wird die Herzaktivität am Beispiel von Ruderern in einem Ruderboot erläutert. Etwa 90 Minuten später, ohne zu kentern und fast trocken, hatten die Rotkreuzler wieder festen Boden unter den Füßen.

Mittlerweile war es Zeit zu Grillen. Auch hier sind die Teamqualitäten der Rotkreuzler gefordert. Während einige Helfer die Salate vorbereitet haben, bauten andere Tische und Bänke auf.

Drei Helfer wagten sogar den Gang ins nur 8 Grad kalte Wasser am Sorpesee. Hut ab! Nach dem Abendessen fing es bei ansonsten sehr schönem Wetter leider an zu regnen. Also wurde der "gemütliche Teil" einfach in eine Hütte verlegt.

Am Sonntag haben sich die Rotkreuzler mit einem Frühstück auf die Herausforderungen des Tages vorbereitet.
Anschliessend ging es in den Hochseilgarten. In zwei Teams, ausgerüstet mit Sicherheitsgurten und Helmen, musste der Hochseilgarten über eine Seilbahn erreicht werden.

Anschließend galt es einen 8-Meter-Mast zu erklimmen. Das Problem war nicht hinaufzuklettern, sondern anschließend ohne weitere Hilfsmittel und mit viel Gleichgewicht und Überwindung auf dem wackeligen 20-cm-Durchmesser-Stamm frei zum Stehen zu kommen und sich anschließend auch noch um 180 Grad zu drehen.
Natürlich wurden die Rotkreuzler stets durch einen Trainer und zwei Teams gesichert.

 

Nach dieser Überwindung ging es zur Schaukel: Wir wurden in eine riesige Schwinge eingeklinkt und durch mehrere Helfer auf ca. 15 Meter Höhe gezogen. Anschließend klinkte man sich selber aus. Die Rotkreuzler waren sich einig: "Ein unglaubliches Gefühl!"
Zuletzt ging es zur Übung "Teller", in der in luftiger Höhe 5 Seile mit einer Holzplatte angebracht waren. Ohne die Hilfe der "Bodencrew" konnte man nicht von einem Teller zum Nächsten. Teamwork war auch hier gefragt!

Noch völlig beeindruckt von diesen Erlebnissen, gab es noch auf dem Zeltplatz ein "Resteessen", bevor wir die gelben T-Shirts wieder gegen unsere Einsatzkleidung tauschten. Nach dem Verladen des Gepäcks und der Marschvorbereitungen ging es wieder im geschlossenen Verband zurück nach Ratingen. Von diesem Erlebnis werden wir sicherlich noch lange erzählen können.

10. Mai 2009 00:00 Uhr. Alter: 12 Jahre