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Die ehrenamtlichen
Helferinnen und Helfer des DRK bilden die wesentliche Grundlage für
eine wirkungsvolle Arbeit dieser Hilfsorganisation. Sie waren
historisch bedingt in mehreren Gliederungen organisiert. So
existierten in Ratingen zwei Sanitätszüge (Ratingen und Lintorf)
und die "weibliche Bereitschaft" in Ratingen Mitte mit der
Sonderaufgabe der Betreuung der Blutspendetermine. Aufgrund der
vielen Vorteile einer großen Gemeinschaft wurde im Jahr 1995 die
Zusammenlegung der beiden Sanitätszüge zum Sanitätszug Ratingen
mit Sitz in Ratingen-Lintorf beschlossen. Während dieser Zeit
konnten zusätzlich weitere Helferinnen und Helfer aufgenommen
werden.
Ende 2001 wurde vom DRK
Landesverband Nordrhein die neue "Dienstordnung für
Bereitschaften" verabschiedet. Diese beinhaltet zwei besonders
wichtige Neuerungen:
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Es existiert pro
Ortsverein nur noch eine Rotkreuzgemeinschaft, die Bereitschaft,
in der alle Ehrenamtlichen zusammengefasst sind.
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Die Mitarbeit im DRK
kann zeitlich und/oder inhaltlich begrenzt sein. Sie kann auch
ohne eine Mitgliedschaft im DRK erfolgen. So ist es jetzt
möglich z.B. ausschließlich in der Ausbildung, in der
Blutspende, im Rettungsdienst oder im Arbeitskreis Internet mit
zu wirken, ohne Mitglied des DRK werden zu müssen.
Die Gemeinschaft aller in
Ratingen ehrenamtlichen tätigen Helferinnen und Helfer des
Deutschen Roten Kreuzes, Ortsverein Ratingen e.V., ist die
Bereitschaft Ratingen. Diese ist die "Grundorganisation"
zur Erfüllung aller in Ratingen übernommenen Aufgabenfelder.
Hierzu gehören insbesondere
im täglichen Dienst:
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Betreuung von
Veranstaltungen mit den Bereichen Einsatzleitung, Sanitäts-,
Rettungs- und Betreuungsdienst, Verpfelgung der eingesetzten
Helfer/innen, Fernmeldedienst, Elktrotechnik,
Gefahrenschutz/Sicherheit
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Ausbildung der
Bevölkerung in "Lebensrettenden Sofortmaßnahmen" und
Erster Hilfe
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Ausbildung der
eigenen Helfer/innen in den einzelnen Fachgebieten (z.B.
Sanitätsdienst, Betreuungsdienst inkl. Verpflegung,
Fernmeldedienst)
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Blutspendewesen
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Mitarbeit im Bereich
der Sozialarbeit
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Behindertenfahrdienst
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Wohnen mit Assistenz
(ältere und behinderte Menschen)
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Mitarbeit im Bereich
des städtischen Rettungsdienstes
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Mitwirkung bei der
Öffentlichkeitsarbeit
bei der Gefahrenabwehr
(früher Katastrophenschutz)
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Betreuungdienst u.a.
mit den Bereichen Soziale Betreuung und Unterkunft, Verpflegung
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Sanitätsdienst u.a.
mit den Bereichen Behandlung, Transport
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Technik und
Sicherheit u.a. mit den Bereichen Gefahrenschutz / Sicherheit,
Gas, Wasserver- und -entsorgung, Behelfsunterkünfte Zeltbau,
Transportdienst, Elektrotechnik
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Wenn wir im Rahmen der
Gefahrenabwehr zum Einsatz kommen, geschieht dies als Teil der Einsatzeinheit
West.
Die Einsatzeinheit West
ist eine von vier Einsatzeinheiten, die das DRK im Kreis Mettmann
vorhält. Diese Einsatzeinheiten sind Bestandteil der Gefahrenabwehr
(Zivil- und Katastrophenschutz) des Kreises Mettmann.
Nach der Veränderung der
Weltlage wurde innerhalb des DRK frühzeitig ein neues Konzept mit
kleineren aber wesentlich flexibleren Einheiten erarbeitet.
Diese Einsatzeinheiten
können aufgrund ihrer Struktur im Katastrophenschutz, oder als
Teileinheiten im erweiterten |

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Rettungsdienst, zum Einsatz kommen. Das
Konzept wurde den Ländern vorgestellt und mit leichten Änderungen
von diesen übernommen.
Die Einsatzeinheiten sind
bei Schadensereignissen jeder Größenordnung schnell und flexibel
in der Lage, abgestimmt auf die bereits bestehenden Strukturen des
Rettungsdienstes und der Feuerwehren, den betroffenen Menschen
gezielt zu helfen. Das Erfolgsrezept war die Bildung von kleineren,
aber für ihre Aufgaben spezialisierten Gruppen, die zusammengefasst
die Einsatzeinheit bilden, jedoch auch separat zum Einsatz kommen
können.
Das Personal, 33
Einsatzkräfte je Einsatzeinheit, wird mindestens doppelt
vorgehalten, sodass im Falle einer Alarmierung eine einfache
Besetzung sicher gewährleistet ist.
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Der Führungstrupp
Der Führungstrupp führt
und koordiniert die Einsatzeinheit im Einsatzfall.
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Die Sanitätsgruppe
Nach dem Einsatz des
Regelrettungsdienstes kommt der Sanitätsgruppe bei einem
Schadensereignis eine verstärkende |

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und ergänzende Funktion zu: Versorgung
der Leichtverletzten (Entlasstung des Rettungsdienstes), die
Zuführung von dringend benötigtem Material wie Tragen und Decken,
sowie die Registrierung der Verletzten.
Die Betreuungsgruppe
Bei
jedem Schadensereignis sind die Menschen individuell unterschiedlich
betroffen. Nicht alle sind verletzt, benötigen aber trotzdem Hilfe,
da sie unvermittelt aus ihrer gewohnten Lebenssituation
herausgerissen wurden, z.B. bei Wohnungsbrand oder Obdachlosigkeit
durch |

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Elementarschädigungen. Die Betreuungsgruppe leistet den
Betroffenen überall dort Hilfe, wo sie sich aufgrund der Situation
nicht selbst helfen können.
logistische Entlastung der Sanitäts- und Betreuungsgruppe. Mit
der Umsetzung des Konzeptes "Einsatzeinheit" im Gebiet der
Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Mettmann e.V., wurden die
Helferinnen und Helfer der Bereitschaften Heiligenhaus, Ratingen und
Wülfrath zur taktischen Einheit "Einsatzeinheit West"
zusammen gefasst.
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