Sie sind hier: Unser Ortsverein / Die Bereitschaft / Der Rettungsdienst

Kontakt

DRK-Ortsverein Ratingen e.V.
Hochstr. 42
40878 Ratingen
Telefon 02102 / 2 19 19
(Geschäftsstelle)

Telefon 02102 / 2 51 51
(Behindertenfahrdienst)

Info@DRK-Ratingen.de

Der Rettungsdienst

 

Traditionell ist der Rettungsdienst seit jeher ein wichtiges Standbein der Rotkreuzarbeit in Ratingen. Mit eigenen Kranken- und Rettungsfahrzeugen wurden, durch die Rettungsleitstelle Mettmann gesteuert, Krankentransporte und Notfalleinsätze durchgeführt.

Mit der Umstrukturierung des Rettungsdienstes zum 01.01.1997 wurde in Ratingen die Beteiligung der Hilfsorganisationen am Rettungsdienst neu geregelt. Der Rettungsdienst, als organisatorische Einheit aus Krankentransport und Notfallrettung, wurde weiter durch die Feuerwehr, das Deutsche Rote Kreuz, dem Malteser Hilfsdienst und der Johanniter Unfall Hilfe durchgeführt. Zur Durchführung der Einsätze und Transporte stellt die Stadt Ratingen nun Fahrzeuge zur Verfügung. Die Logistik wird ebenfalls durch die Feuerwehr der Stadt Ratingen sichergestellt.

Nach einem Dienstplan besetzen die Johanniter Unfall Hilfe und das DRK, im Rettungsdienstbereich II, mit einem Rettungswagen die Rettungswache in Lintorf, Am Kreuzfeld. Wenn das DRK die Rettungswache besetzt, fahren die Johanniter primär Krankentransporte von Ihrer eigenen Rettungswache aus und im umgekehrten Fall fährt das DRK die Krankentransporte von der DRK-Rettungswache Am Sonnenschein.

Foto: DRK-Helfer mit Einsatzfahrrad.
Foto: M. Möller

Anforderungen

Für Krankentransporte und Notfallrettung gelten für das Personal Mindestanforderungen.


Krankentransporte:
Der Fahrer muss mindestens über die Qualifikation als Rettungshelfer verfügen. Der DRK Kreisverband Mettmann bildet selbst Rettungshelfer aus und lässt sie durch zugelassene Berufsfachschulen für den Rettungsdienst prüfen. Die Ausbildung umfasst mindestens 80 Stunden theoretische Schulung und ein 80-Stunden-Praktikum auf einer Rettungswache. An der Ausbildung nehmen ausschließlich ehrenamtliche Helfer des DRK teil.
Der Beifahrer muss mindestens als Rettungssanitäter ausgebildet sein. Dazu muss er auf einer Berufsfachschule eine Ausbildung über 520 Stunden absolvieren, die sowohl Theorie und Praxis umfasst. Auch diese Ausbildung wird überwiegend von ehrenamtlichen Helfern durchlaufen.


Notfallrettung:
In der Notfallrettung muss der Fahrer mindestens Rettungssanitäter sein und der Beifahrer Notfallsanitäter oder Rettungsassistent. Notfallsanitäter absolvieren eine 3jährige Berufsausbildung und die bisherigen Rettungsassistenten eine 2jährige Ausbildung. Sie sind daher meistens hauptamtliche Mitarbeiter. Trotzdem gibt es noch zahlreiche ehrenamtliche Helfer, die den Aufwand einer berufsbegleitenden Ausbildung auf sich nehmen und am Wochenende unentgeltlich für uns tätig sind.

Alle Fahrer müssen über einen C1-Führerschein verfügen, da die Rettungswagen zu schwer für den B-Führerschein sind.
Alle Mitarbeiter müssen jährlich mindestens 30 Stunden an Fortbildungen besuchen und sich regelmäßig arbeitsmedizinisch durchchecken lassen.

RTW

Foto: Städtischer RTW

Baujahr: 10/2010
Typ:
Mercedes Sprinter 519 CDI
Hubraum: 2987 ccm
Leistung: 140 KW (190 PS)
Höchstgeschwindigkeit: 154 km/h (lt. Fzg-Schein)
Zul. Gesamtgewicht:
5,2 Tonnen
Eigentümer: Stadt Ratingen
Interne Nummer: 8/10

Der Wagen ist u.a. ausgestattet mit dem Defibrillator Corpuls 3®, dem Beatmungsgerät Medumat Transport®, der Reanimationshilfe Zoll AutoPulse® , einem Kühlschrank für Infusionen und einem Spineboard.

Zoll AutoPulse®

Foto: Städtischer RTW


Corpuls 3®

Foto: Städtischer RTW

 

Medumat Transport®

Foto: Städtischer RTW


Kühlschrank

Foto: Städtischer RTW

 

Im Kühlschrank werden kühlpflichtige Medikamente und Infusionslösungen im Rahmen der milden therapeutischen Hypothermie in der Postreanimationsphase gekühlt.

zum Seitenanfang